>>Falz und Kannenberg - Geschichte

Geschichte der Firma Falz und Kannenberg GmbH und Co.KG

Die Firma Falz und Kannenberg ist ein Unternehmen mit langer Tradition, das auf eine wechselvolle Geschichte zurückblickt.
Es wurde am 1.5.1899 durch die Herren Hermann Falz und Franz Kannenberg gegründet. Die Firma war damals bereits eine Automatendreherei für Drehteile und Façonteile, wie es so schön hieß und der Firmensitz war in der Brandenburger Straße in Leipzig.
Im Jahr 1912 erfolgte dann der Umzug in die Kirchbergstraße in Leipzig Möckern.
Etwas mehr als eine Dekade später im Jahr 1925 verstarb dann einer der Firmengründer, Hermann Falz, und seine Witwe schied aus der Firma aus.
10 Jahre später verstarb dann auch Franz Kannenberg, jedoch entschieden sich seine Angehörigen den Betrieb weiterzuführen.
So führte unter anderem Arndt Gabsch die Firma bis zu seinem Tod 1959. Von 1959 bis 1988 wurde die Firma durch Herrn Ekkehard Pauli, Schwiegersohn von Arndt Gabsch, geleitet.
In seiner Zeit als Firmenchef begann zunächst 1961 die staatliche Beteiligung von Seiten der DDR und 1972 die komplette Verstaatlichung.
Bis 1972 war Herr Pauli Komplementär der Firma, ab 1972 bis 1978 lediglich Direktor des noch selbstständigen VEB Formdrehteile und ab 1978 bis 1988 Betriebsteilleiter des Betriebsteil 10 der VEB KfZ Bedarf.
Auf den Tag genau 92 Jahre nach der Gründung erfolgte am 1.5.1991 die Reprivatisierung des Volkseigenen Betriebs und Joachim Pauli, Sohn von Ekkehard Pauli, wurde neuer Komplementär.
Die Firma hieß fortan wieder Falz und Kannenberg KG. Im März erfolgte aufgrund logistischer Probleme der innenstadtnahen Lage der Verkauf des alten Geländes in Leipzig Möckern und ein Umzug auf die grüne Wiese in Brandis, am heutigen Standort.
Im Jahr 2004 erfolgte dann die Erweiterung um 100%. 2007 wurde die Firma in Falz und Kannenberg GmbH & Co. KG umfirmiert und seit dem 1. August 2010 ist Carsten Pauli zweiter Geschäftsführer. Somit ist eine Weiterführung der Firma in nunmehr 5. Generation sicher gestellt.
Am 30.11.2012 wurde der Neubau einer kompletten neuen Halle, samt neuer Sanitär- und Büroräume eingeweiht. Aufgrund beständigen Wachstums über die Jahre war dies notwendig geworden, da weder die Produktionsfläche noch die Sanitär und Büroräume für die Anzahl der Mitarbeiter ausgelegt waren.